Holzfenster
Holz ist das einzige Fenstermaterial, das nachwächst, sich nach Jahren aufarbeiten lässt und im Raum spürbar warm wirkt. Nachfolgend sehen Sie, welche Werte unsere Systeme erreichen – die passende Ausführung stimmen wir vor Ort mit Ihnen ab.
Gewachsenes Holz, innen wie außen
Holzfenster werden heute aus mehrschichtig verleimten Kanteln gefertigt. Das macht sie deutlich formstabiler als gewachsenes Vollholz und erlaubt Profiltiefen, die in Sachen Dämmung mit jedem anderen Material mithalten. Sichtbar bleibt dabei die Maserung – innen wie außen dieselbe Oberfläche.
Der Wetterschutz sitzt in der Beschichtung. Wie oft sie aufgefrischt werden will, hängt an der Lage: geschützt unter einem Dachüberstand genügen meist einige Jahre, auf der Wetterseite lohnt eine jährliche Sichtkontrolle. Dafür lässt sich Holz abschleifen und neu beschichten, statt ersetzt werden zu müssen.
- Uw-Wert (je niedriger, desto besser)ab 0,79 W/(m²K)
- Aufbaumehrschichtig verleimtes Holz
- Holzartenu. a. Kiefer, Lärche und Eiche
- OberflächenLasuren und deckende Lacke
- Verglasung2- oder 3-fach
- Einbruchschutzbis Widerstandsklasse RC2
Was für Holzfenster spricht
Sechs Punkte, die Holz von den anderen Materialien unterscheiden – im Alltag wie über die Jahre.
Gewachsene Maserung statt Dekorfolie. Holz fühlt sich warm an und altert würdig – ein Unterschied, den man täglich wahrnimmt.
Eine verwitterte Oberfläche wird abgeschliffen und neu beschichtet. Das Fenster bleibt, wo es ist – ein Vorteil, den kein anderes Material bietet.
Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Das wirkt ausgleichend, besonders in gut gedämmten Häusern.
Wo Kunststoff fehl am Platz wirkt, fügt sich Holz selbstverständlich ein – auf Wunsch mit historisch anmutenden Profilierungen.
Holz bindet CO₂ über die gesamte Nutzungsdauer. Ein gepflegtes Holzfenster hält Jahrzehnte – und lässt sich am Ende energetisch verwerten statt zu deponieren.
Mehrschichtig verleimtes Holz arbeitet deutlich weniger als gewachsenes Vollholz. Fenster bleiben dicht und lassen sich über Jahre sauber schließen.
Passt Holz zu Ihrem Vorhaben?
Holz ist das aufwendigste der drei Materialien – in der Anschaffung wie im Unterhalt. Es lohnt sich dort, wo Optik und Wertigkeit zählen; bei reinen Zweckbauten ist das Geld woanders besser aufgehoben.
Ja, wenn …
- Sie möchten im Innenraum sichtbares, echtes Holz
- Das Gebäude steht im Altbau- oder Denkmalumfeld
- Ein nachwachsender Rohstoff ist Ihnen wichtig
- Die Fenster liegen geschützt oder die Pflege stört Sie nicht
Eher Kunststoff, wenn …
- das Budget den Ausschlag gibt
- viele Einheiten gleichzeitig getauscht werden
Eher Aluminium, wenn …
- Sie sehr große Formate oder schmalste Ansichten planen
- es ein Gewerbeobjekt ist
Unsicher? Dann legen Sie sich nicht vorab fest. Beim Aufmaß vor Ort sehen wir Lage, Maße und Einbausituation – und sagen Ihnen, welches Material sich hier wirklich rechnet.
Mit diesen Werten investieren Sie in eine förderfähige Fensterlösung: Die Passivhaus-tauglichen Dämmwerte erfüllen die Mindestanforderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – sowohl als Einzelmaßnahme als auch im Rahmen einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Sie profitieren also nicht nur von der warmen, natürlichen Optik und mehr Wohnkomfort, sondern auch von attraktiven staatlichen Zuschüssen, die Ihre Investition zusätzlich entlasten. Wir prüfen gerne unverbindlich, welche Förderung für Ihr Projekt infrage kommt – mehr dazu auf unserer Förderung-Seite.
Weitere Profiltiefen auf Anfrage
Oben steht, was wir üblicherweise empfehlen. Je nach Anspruch und Budget realisieren wir für Sie auch:
Schlankere Holzprofiltiefe für einen attraktiven Einstiegspreis, Uw bis 0,9 W/(m²K).
Bewährte Zwischenlösung mit sehr guten Dämmwerten, Uw bis 0,84 W/(m²K).
Für bodentiefe Öffnungen führen wir Hebe-Schiebe-Elemente in Kunststoff und Aluminium – siehe Hebe-/Schiebeelemente.
Was Sie über unsere Holzfenster wissen sollten
Er gibt an, wie viel Wärme ein Fenster nach draußen durchlässt – Rahmen und Glas zusammengerechnet. Je niedriger die Zahl, desto besser dämmt das Fenster. Zur Einordnung: Ein altes, einfach verglastes Fenster liegt bei etwa 5,0, ein Zweifach-Isolierglas aus den achtziger Jahren bei rund 2,8. Gesetzlich gefordert sind heute höchstens 1,3, für die BAFA-Förderung höchstens 0,95. Unsere Systeme erreichen hier 0,79 W/(m²K). Eine anschauliche Gegenüberstellung finden Sie auf unserer Förderung-Seite.
Entscheidend sind Größe und Anzahl der Elemente, der Glasaufbau, die Farbe (weiß ist günstiger als folierte oder lackierte Ausführungen), die Beschlag- und Sicherheitsausstattung sowie die Einbausituation vor Ort. Pauschalpreise aus dem Internet sagen deshalb wenig aus. Wir messen kostenlos auf und erstellen Ihnen ein transparentes Komplettangebot inklusive Montage und Entsorgung der Altelemente.
Das hängt vor allem an der Lage. Liegen die Fenster geschützt – unter einem Dachüberstand, auf der wetterabgewandten Seite –, genügt der Beschichtung meist eine Auffrischung alle paar Jahre. Stehen sie voll in Wind und Regen, sollten Sie die Oberfläche jährlich kontrollieren. Der entscheidende Unterschied zu anderen Materialien: Holz lässt sich abschleifen und neu beschichten, statt ersetzt werden zu müssen. Innen braucht die Oberfläche nur gelegentliches Abwischen.
Kiefer ist die klassische und günstigste Wahl und nimmt Lasuren wie Decklacke gut an. Lärche ist dichter, harzreicher und von Natur aus deutlich widerstandsfähiger gegen Witterung – die erste Wahl für die Wetterseite. Eiche ist die härteste und hochwertigste Variante mit der ausdrucksstärksten Maserung, dafür die teuerste. Welche der drei für Ihr Vorhaben passt, hängt von der Himmelsrichtung, der gewünschten Oberfläche und dem Budget ab – das klären wir beim Aufmaß vor Ort.
Mit der serienmäßigen Dreifachverglasung liegt die Schalldämmung je nach Glasaufbau bei etwa 32 bis 35 dB. Wohnen Sie an einer stark befahrenen Straße, an einer Bahnstrecke oder in einer Einflugschneise, lässt sich mit spezieller Schallschutzverglasung ein Wert von bis zu 46 dB erreichen. Wir schauen uns Ihre Lage an und empfehlen den passenden Aufbau.
Ja. Das BAFA bezuschusst den Fenstertausch im Rahmen der BEG-Einzelmaßnahmen mit 15 % der förderfähigen Kosten, sofern das eingebaute Fenster einen Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) erreicht. Unsere Holzfenster erreichen Werte bis 0,79 W/(m²K) und liegen damit deutlich darunter. Um die Förderung kümmern wir uns: Sie unterschreiben einen Leistungsvertrag, der erst mit der Förderzusage wirksam wird – genau so verlangt es das BAFA bei Antragstellung. Den Antrag bereiten wir vor und reichen ihn mit Ihrer Vollmacht ein. Wie das abläuft, steht auf unserer Förderung-Seite.
Lasuren lassen die Maserung durchscheinen und gibt es von hell bis dunkel. Deckende Lacke verbergen sie und sind in RAL-Tönen frei wählbar – innen und außen auf Wunsch unterschiedlich. Lasur betont den Charakter des Holzes, Decklack schützt die Oberfläche etwas länger.
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Ob Einzelfenster oder komplette Fassade – wir beraten Sie unverbindlich zu Holzfenstern. Beratung und Aufmaß finden bei Ihnen statt, in Isernhagen und der Region Hannover.
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